Karate - Do

Kara

KARA - Leer
 

Te

TE - Hand
 

Do

DO - Weg

Karate hat sich unter chinesischem Einfluss im Laufe der vergangenen Jahrhunderte auf Okinawa entwickelt. Erst zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts trat Karate aus dem Dunkel einer langen Zeit im Geheimen geübten, tödlichen Kriegskunst. Der berühmte Meister Itosu hatte ein Karatesystem entwickelt, das an den Mittelschulen Okinawas als Leibesübungen eingeführt wurde.
Karate wurde 1922 von Meister Gichin Funakoshi (Begründer des Shotokan Karate) nach Japan gebracht.  Dort erlebten die alten Kampfkünste eine große Renaissance. In den folgenden Jahrzehnten bildeten sich dann die vier Hauptstilrichtungen (Shotokan, Wado-Ryu, Shito-Ryu und Goju-Ryu) des Karate heraus. Nach Funakoshi waren nämlich noch andere berühmte Karatemeister Okinawas nach Japan gekommen, um dort ihre Art des Karate zu lehren. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Karate über die ganze Welt verbreitet.
Karate-Do: Laut der Lehre von Meister Funakoshi war und ist Karate nicht nur eine Kampfkunst, bei der die natürlichen Gliedmaßen als Angriffs- und Abwehrwaffen eingesetzt werden, sondern ein Weg, den Charakter zu formen.


"So wie die ruhige Oberfläche eines Sees alles widerspiegelt, was vor ihm steht und wie ein stilles Tal selbst den
schwächsten Laut weiter trägt, soll der Karateschüler sein Inneres leer machen von Selbstsucht und Boshaftigkeit um in allem, was ihm begegnen könnte, angemessen zu handeln."

Ziel des Karate-Do ist die Vervollkommnung des Charakters

                                                                    Gichin Funakoshi

  

Gichin Funakoshi


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